Warum genau diese fünf Survival-Games?
Meine Reise auf Twitch begann 2013 mit The War Z – heute besser bekannt als Infestation. Daher kommt auch das TSGTV in ShaneTSGTV: The Survival Guys TV. Im eigenen Artikel erzähle ich ausführlich, warum ich WarZ bis heute vermisse und welchen einfachen Mix aus Zombies, Loot, Stash und Open-World-PvP ich noch immer suche.
Meine große Vorliebe liegt im offenen PvP: eine Welt erkunden, Beute finden und nie genau wissen, wann ein anderer Spieler auftaucht. Ich mag inzwischen auch Extraction Shooter wie Arena Breakout Infinite, aber ein Match mit festem Ausgang ist für mich etwas anderes als eine dauerhaft offene Survival-Welt. Genau deshalb interessieren mich diese fünf Games so sehr.
Sie haben jeweils mindestens eine Zutat, die mich sofort packt. Die Einschätzung basiert auf den derzeitigen offiziellen Beschreibungen und Trailern – nicht auf einem abschließenden Test. Sobald Playtests oder Releases da sind, zählt für mich nicht mehr das Versprechen, sondern das echte Spielgefühl.
Ardem: riesige Zombie-Welt mit sehr viel Freiheit
Ardem setzt laut Steam auf eine handgebaute Open World mit 64 Quadratkilometern, Zombies, Fahrzeugen, Elektrizität, Basenbau und Servern für PvE, PvP oder Roleplay. Solo, Koop und große Server sollen möglich sein. Das klingt nach einer Welt, in der man sich wirklich festbeißen kann.
Die Mischung aus Zombie-Welt, Fahrzeugen, PvP-Optionen und einer dauerhaft interessanten Basis könnte lange tragen.
64 km², viele Systeme und große Server sind ein enormes Versprechen. Wenn die Welt leer wirkt oder das Crafting zu viel Arbeit wird, verpufft der Reiz für mich schnell.
Deadlived: auf dem Papier am nächsten an meinem Wunschspiel
Deadlived ist als reines Multiplayer-Survival angekündigt. Infizierte und andere Spieler kämpfen in einer offenen Welt um denselben Loot. Safezones, Stash, Händler, First- und Third-Person sowie PvE und PvP treffen ziemlich genau den Loop, den ich seit WarZ suche.
Rausgehen, looten, Risiko eingehen und lebend mit der Beute zur Safezone zurückkommen – genau so muss es für mich klingen.
Hunger, Durst, Ausdauer, Jahreszeiten und Wetter können Tiefe bringen. Sie können aber auch genau den direkten Flow ausbremsen, den ich eigentlich will.
CrisisX: gigantisch – vielleicht sogar zu gigantisch?
CrisisX beschreibt sich als Free-to-play-MMO-Survival mit einer 1.200 km² großen Welt, Infizierten, Building, PvP und Koop. Die Entwickler nennen bis zu 5.000 Spieler auf einem Server. Das kann eine extrem lebendige Apokalypse werden – wenn Technik, Balance und Inhalt mithalten.
Eine wirklich bevölkerte Survival-Welt könnte genau die unberechenbaren Begegnungen liefern, die anderen Open Worlds oft fehlen.
Die Zahlen sind riesig. Dazu kommen Free-to-play und plattformübergreifende Ambitionen. Entscheidend wird, ob daraus gutes Survival oder ein überladenes System wird.
Rooted: starke Atmosphäre in einer überwucherten Welt
Rooted führt in ein postapokalyptisches Oregon. Solo oder im Multiplayer soll man Materialien bergen, bauen, craften und jagen. Die dichte, verlassene Welt in Unreal Engine 5 sieht für mich besonders atmosphärisch aus. Das offizielle Media-Kit erlaubt Medien ausdrücklich, um über Rooted zu berichten.

Die Welt wirkt glaubwürdig, düster und gefährlich. Wenn Erkundung und Koop stimmen, kann Rooted genau diese langen Survival-Abende liefern.
Der Early Access ist auf 18 bis 24 Monate ausgelegt. Entscheidend wird, wie viel echtes Spiel schon zum Start hinter der starken Präsentation steckt.
State of Decay 3: der erfahrenste Name auf der Liste
State of Decay 3 ist kein unbekanntes Experiment. Undead Labs baut auf einer etablierten Zombie-Survival-Reihe auf. Offiziell angekündigt sind eine gemeinsame Open World, mehrere Siedlungen und Koop mit bis zu vier Spielern. Der Release ist derzeit für 2027 geplant.
Community-Management, Zombie-Welt und Koop kommen von einem Team, das diese Mischung schon kennt. Das gibt dem Projekt einen Vertrauensvorsprung.
Ein genaues Datum fehlt noch. Außerdem muss sich zeigen, ob die größere gemeinsame Welt die Stärken der Reihe ausbaut, ohne ihren Charakter zu verlieren.
Mein Fazit: große Vorfreude, aber kein Blindflug
Deadlived ist mein Bauchgefühl – State of Decay 3 die sicherste Wette.
Deadlived verspricht aktuell am deutlichsten den simplen, gefährlichen Loot-Loop, den ich seit WarZ vermisse. State of Decay 3 hat dafür die erfahrenste Marke im Rücken. Ardem, CrisisX und Rooted können ebenfalls richtig groß werden, müssen aber zeigen, dass ihre gewaltigen Welten und Systeme nicht nur im Trailer funktionieren.
Wenn die Spiele verfügbar sind und mich packen, landen sie natürlich auf meinem Twitch-Kanal. Dann gibt es keine Vorschusslorbeeren mehr – sondern echtes Gameplay und eine ehrliche Meinung.
FAQ zu den kommenden Survival-Games
Welche Survival-Games erscheinen 2027?
Ardem und Rooted werden auf Steam derzeit für 2027 angekündigt. Auch State of Decay 3 soll laut Xbox 2027 erscheinen. Termine können sich in der Entwicklung weiterhin ändern.
Wann erscheint CrisisX?
Steam nennt aktuell 2026, aber noch kein genaues Datum. Solange kein fester Termin offiziell bestätigt ist, bleibt das Veröffentlichungsfenster vorläufig.
Welches Spiel erinnert am stärksten an WarZ?
Deadlived trifft mit Open World, Infizierten, PvP, Loot, Safezones, Stash und Händlern auf dem Papier die meisten Elemente meines alten WarZ-Loops. Ob es sich auch so direkt spielt, kann erst ein Test zeigen.
Kann man die Spiele schon spielen?
Die fünf Spiele sind zum Stand dieses Artikels noch nicht regulär veröffentlicht. Steam-Wunschliste und offizielle Kanäle sind deshalb die verlässlichsten Wege für Playtests und neue Termine.
Offizielle Quellen
Alle Angaben wurden am 8. Oktober 2026 gegen offizielle Produktseiten geprüft. Bei Spielen in Entwicklung können sich Features und Termine ändern.